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Hallo Lea.
Es ist schön deine Geschichte zu hören und zu wissen, dass es dir mittlerweile besser geht
Ich habe echt Respekt vor dir, dass du das alles so überwunden hast, obwohl es nicht gerade einfach ist.

LG Jenny

( -/- ) 28.4.13 16:08

Ich war 15 als die ES begann mein Leben vollkommen zu verändern, als ich begann mich mehr und mehr mit mir selbst auseinander zu setzen und ich mir bewusst wurde, dass je mehr ich mich um mich kümmerte die Welt um mich herum nach und nach an Bedeutung verlor.
Streitereien mit meinen Eltern wurden zur Nebensache, Hänseleien in der Schule nahm man selbst nicht mehr war. Es gab nur noch eines was galt.
Ich. Ich und die Vorstellung dünn zu sein, glücklich zu sein, perfekt zu sein.
Doch Glück und Perfektion lassen sich nicht unter einen Hut stecken.
Es wird einem bewusst, dass man irgendwann nur noch nach außen glücklich wirkt und innerlich zerfällt und zerreißt.
7 Jahre später habe ich die ES scheinbar überwunden, mehrere Selbstmordversuche hinter mir und den stättigen Kampf mit dem Gewicht und für oder gegen meinen Körper verloren.
Doch zu welchem Preis?!
Ich habe keine Freunde mehr, mich von meiner Familie abgekapselt, eine Stimme in meinem Kopf, die mir in sehr schwachen Momenten wie diesen sagt, dass ich wieder anfangen sollte zu hungern, exzessiv Sport zu betreiben und mich dann nach einem unumgänglichen FA zu erbrechen bis nur noch Blut hochkommt und Äderchen im Gesicht und rundum meiner Augen aufplatzen.
All die Jahre später wiege ich über 20kg mehr wie zu Beginn der ES.
Der Preis den ich zahlte war enorm - und dennoch wünschte ich mir in Augenblicken, wo ich denke, dass die Welt um mich herum zerbricht, ich mich wieder zurück in die Zeit, wo es nur eines gab. Mich und mein Gewicht, dass ich verabscheute, egal ob es viel oder wenig war.

lea (Email ) 28.4.13 16:00
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